Leistung · Ebene: Digitaler Vertrieb

Digitaler Vertriebskanal

Ihre B2B-Kunden bestellen anderswo längst online – und erwarten das zunehmend auch von Ihnen. Wir bauen den digitalen Vertriebskanal, der Bestandskunden besser bedient, neue Märkte öffnet und Ihren Außendienst stärkt statt ersetzt.

Ausgangslage

PDF-Katalog, Außendienst, E-Mail – und sonst nichts

So verkaufen heute noch viele B2B-Unternehmen: Der Katalog geht als PDF raus, der Außendienst besucht die A-Kunden, bestellt wird per E-Mail oder Anruf. Das hat lange funktioniert – weil die Kunden es nicht anders kannten.

Das ändert sich gerade schnell. Einkäufer, die privat alles online bestellen, erwarten auch beruflich Verfügbarkeit, Preise und Bestellstatus auf einen Blick – und zwar dann, wenn es ihnen passt, nicht wenn der Rückruf kommt. Die Nachfrage nach Online-Bestellmöglichkeiten ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen und wird absehbar vorausgesetzt.

Was auf dem Spiel steht

Wer nicht bestellbar ist, wird verglichen – und übergangen

Bestandskunden

Nachbestellungen sind Routine. Wenn Routine bei Ihnen umständlich ist und beim Wettbewerber drei Klicks, wandert zuerst die C-Bestellung ab – dann mehr.

Neue Märkte

Ohne digitale Produktpräsentation existieren Sie für Interessenten außerhalb Ihres Außendienst-Radius schlicht nicht. Sichtbarkeit ist die neue Vertriebsfläche.

Vertriebskosten

Wenn qualifizierte Außendienstler Zeit mit dem Abtippen von Bestellungen verbringen, bezahlen Sie Beratungskompetenz für Erfassungsarbeit.

Das Herzstück

B2B-Shop mit Kundenlogin und individueller Preislogik

Ein B2B-Shop ist kein Webshop mit anderen Farben. Er bildet Ihre Geschäftsbeziehungen ab: Jeder Kunde sieht sein Sortiment, seine Konditionen, seine Historie. So funktioniert er:

Kundenlogin Firma Weber meldet sich an Rollenbasierter Zugriff Einkäufer bestellt · Lager fragt an Geschäftsführung sieht Budgets Die individuelle Kundensicht Ihre Preise & Konditionen Rabattstaffeln, Rahmenverträge, Zahlungsziele Bestellhistorie & Nachbestellung Wiederkehrende Bestellungen in zwei Klicks Digitale Produktpräsentation Statt PDF-Katalog: suchbar, aktuell, mit Verfügbarkeit Bestellstatus & Belege Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung ERP- / CRM-Datenkern Produkte, Preise, Kunden – einmal gepflegt Daten hin und zurück: Sortiment kommt aus dem ERP, Bestellungen fließen zurück

Warum das Login der Schlüssel ist

Erst das Login macht aus einem Katalog einen Vertriebskanal: Es verbindet den Besucher mit seiner Kundennummer im ERP – und damit mit seinen Preisen, seinen Rahmenverträgen, seiner Historie. Bestandskunden bekommen so ein Werkzeug, das bequemer ist als jede E-Mail-Bestellung.

Keine zweite Datenpflege

Der Shop bekommt Artikel, Preise und Verfügbarkeiten aus dem ERP – automatisch. Niemand pflegt ein zweites Sortiment. Wie dieser Datenkern entsteht, zeigt die Seite Geschäftsprozesse & ERP →

Der entscheidende Punkt

Der Außendienst gewinnt – oder das Projekt scheitert

Ein Shop, den der Vertrieb als Konkurrenz empfindet, wird intern bekämpft und stirbt leise. Deshalb denken wir den Außendienst von Anfang an als Nutzer mit:

  • Routinebestellungen laufen über den Shop – der Außendienst gewinnt Zeit für Beratung und Neugeschäft.
  • Der Außendienst sieht die Bestellungen und Warenkörbe seiner Kunden – und erkennt Chancen, statt ihnen hinterherzutelefonieren.
  • Umsätze aus dem Kanal bleiben in der Vertriebslogik zugeordnet – der Shop zahlt auf die Ziele des Vertriebs ein, nicht dagegen.
  • Die organisatorische Einführung gehört zum Projekt: Wir nehmen den Vertrieb mit, bevor der erste Kunde bestellt.

Unser Vorgehen

Vom Sortiment zur bestellbaren Plattform

  1. Vertriebsstrategie und Zielbild

    Welche Kunden, welche Sortimente, welche Prozesse gehören in den Kanal? Das Zielbild entsteht aus Ihrer Geschäftsstrategie – nicht aus einem Shopsystem-Prospekt.

  2. Daten- und Systemgrundlage

    Produktdaten, Preislogik und ERP-Anbindung werden vorbereitet. Fehlt der Datenkern, bauen wir ihn zuerst – sonst entsteht nur ein weiteres Insel-System.

  3. Plattform-Auswahl und Aufbau

    B2B-Shop oder Kundenportal, passend zu Sortiment und Kundenstruktur – ausgewählt unabhängig, aufgebaut mit Login, Rollen und kundenindividuellen Konditionen.

  4. Einführung im Vertrieb

    Der Außendienst lernt den Kanal als Werkzeug kennen, Pilotkunden testen, Feedback fließt ein – dann erst wird breit ausgerollt.

  5. Leadgewinnung und Ausbau

    Digitale Produktpräsenz zieht neue Interessenten an. Wir verankern die Prozesse, mit denen aus Besuchern Anfragen und aus Anfragen Kunden werden.

Ergebnis

Ein Kanal, der verkauft, wenn Ihr Telefon aus ist

Bestandskunden bestellen bequemer, der Außendienst berät statt zu tippen, und Interessenten finden Sie auch außerhalb Ihres bisherigen Radius. Der Vertrieb wird skalierbar – ohne dass er sein Gesicht verliert.

Fördermöglichkeiten

Digitale Vertriebswege werden gefördert

Der Aufbau digitaler Vertriebskanäle zählt in vielen Landesprogrammen zu den förderfähigen Digitalisierungsvorhaben – je nach Bundesland mit bis zu 50 %.

Förder-Check starten →

Aus der Praxis

Der Großhändler und sein B2B-Kanal

Für einen technischen Großhändler mit rund 70 Mitarbeitern haben wir den B2B-Shop so geplant, dass Produkt- und Kundendaten nicht doppelt gepflegt werden – aufsetzend auf ERP und CRM.

Case Study lesen →

Erstgespräch

Wie bestellen Ihre Kunden in drei Jahren?

Im Transformations-Check (30 Minuten) prüfen wir, was Ihr Vertrieb heute leistet – und was ein digitaler Kanal dazu beitragen kann.

Transformations-Check vereinbaren